{JFBCGraph description=14.Hussitencup 2011(Niederbarnim Masters) Der Alte bleibt der Neue Sieger, Union Klosterfelde wi}

14.Hussitencup 2011

(Niederbarnim Masters)

Der Alte bleibt der Neue Sieger, Union Klosterfelde wiederholt den Vorjahreserfolg.

In der Vorrunde musste sich der Aufstiegskandidat in die Landesklasse Nord, Union Klosterfelde, noch dem Landesligisten FSV Bernau mit 1:0 geschlagen geben. Im Finale zogen dann die Bernauer mit 3:1 gegen die Unioner den Kürzeren. Etwas getrübt hat leider die etwas überzogene Härte das Finale und gewisse Unstimmigkeiten im Nachhinein. Nichts des so trotz, Klosterfelde ist erst das zweite Team, im Jahre 2000 konnte Ladeburg zweimal hintereinander triumphieren, den Vorjahreserfolg zu wiederholen.

Klar war allen Kennern der Szene, die Gruppe A mit FSV Bernau I, Union Klosterfelde, Blau-Weiß Ladeburg und Grün-Weiß Ahrensfelde dürfte eine Hammergruppe sein. So wurde auch der Landesligist Bernau erstmal seiner Favoritenrolle gerecht, drei Siege und bei 10 erzielten Toren keinen Gegentreffer. Gegen Union Klosterfelde, nur eine Niederlage gegen Bernau, konnte sich Ladeburg und Ahrensfelde ebenfalls nicht behaupten. Ausfall auf der ganzen Linie das Team von Grün-Weiß Ahrensfelde, drei Spiele, drei Niederlagen und 2:14 Tore sagen alles.

In der Gruppe B mit Eintracht Wandlitz als Favorit und Einheit Zepernick, FSV Bernau II und Rot-Weiß Werneuchen eher eine etwas ausgeglichene Gruppe. Wandlitz zog mit drei Siege und 10:2 Tore seine Kreise. Dahinter wurde es dann aber enger. Zepernick mit einem 3:2 Erfolg gegen Bernau durfte im letzten Vorrundenspiel gegen Werneuchen nicht verlieren und konnte mit einem 3:3 gegen die Werneuchner Platz 2 mit nur 4 Punkte war das Halbfinale erreicht. FSV Bernau mit einem 1:0 Sieg gegen Werneuchen auf Platz 3 gelandet. Werneuchen mit einem Punkt Platz 4. So dicht lag hier Glück und Pech nebeneinander.

 






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Die Ergebnisse der Vorrunde:

Tabellenstand nach der Vorrunde:





Im ersten Halbfinale wurde der FSV Bernau I gegen Einheit Zepernick weiter seiner Favoritenrolle gerecht und mit einem 4:2 Erfolg war die Tür für das Finale aufgestoßen.

Das beste Publikum waren wieder mal die im Block auftretenden Wandlitzer. Im zweiten Halbfinale Union Klosterfelde gegen Eintracht Wandlitz waren die Wandlitzer klar die besseren im Stimmung machen, doch mit einem 5:3 waren die Klosterfelder Spieler nach Toren die besseren und das ist es, was nun mal zählt. Da Tor der Tore aller Turniere war wohl das 5:3 von Unionspieler Wojciech Moskalewicz in Zusammenarbeit mit seinem Mannschaftskameraden Paul Kausch. Kausch hob den Ball mit den Hacken über seinen Kopf, seinem Gegenspieler und Moskalewicz vollendete mit Seitfallzieher. Im wahrsten Sinne des Wortes: tobender Applaus von den Rängen.

Die weiteren Platzierungen der Tabellendritten-und Vierten wurden im Neunmeterschießen ausgetragen. Rot-Weiß Werneuchen konnte sich dann gegen Grün-Weiß Ahrensfelde mit 3:2 durchsetzen. Das desaströse Spiel der Ahrensfelder setzte sich auch hier fort, zwei Neunmeter wurden aus Ahrensfelder Sicht vergeben.

Zwischen dem FSV Bernau II und Blau-Weiß Ladeburg war Spannung pur gegeben. Der fünfte Schütze von Ladeburg setzte den Ball über das Bernauer Gehause, letztendlich dann Bernau mit einem 3:2 erfolgreich, Platz 5 total.

Eintracht Wandlitz hatte die Halbfinalpleite gegen Klosterfelde schnell verdaut und hielt sich im kleinen Finale dann gegen Einheit Zepernick mit einem 6:2 schadlos.


Die Wiederholung des Finales vom letzten Jahr brachte dann auch den selben Sieger wieder. Rafet Ates und Robert Kuhn brachten die Unioner schnell in Führung. Nach zwei Minuten Strafe für den Bernauer Ramin Freund musten die Hausherren das 0:3 in Unterzahl hinnehmen. Ricardo Nowack konnte mit dem 1:3 dann noch Kosmetikkorrektur erzielen.

Der Alte Sieger war der Neue Sieger. Nun wird sicherlich das Klosterfelder Motto sein: das Triple. Das schaffte noch kein Team beim Hussitencup bisher.

Als Schiedsrichter fungierten Dr. med. Kai Wilke (Wriezen) und Daniel Harting (Nordwestuckermark) beide Brandenburgliga




Bester Spieler: Kai Fandrich (Bernau I);

Bester Torwart: Jan Hübner (Klosterfelde)

Bester Torjäger: Eric Woiton (Bernau I)

Fairplay­Sieger: Zepernick

 






Sieger 14. Hussitencup - Union 1919 Klosterfelde