Die Landesligakicker des FSV Bernau sind mit leeren Händen vom Punktspiel aus der Uckermark heimgekehrt. Von den zuletzt gezeigten Leistungen in den Heimspielen gegen Seelow und Velten und der Normalform meilenweit entfernt, war die Niederlage letztlich verdient.Es schien so, als ob die anstrengenden Flutlichtspiele der letzten Woche die Beine schwer gemacht hatten und die Umstellung von Kunst auf Naturrasen nicht reibungslos funktionierte.Die Einheimischen dagegen, die spielerisch wahrlich nicht glänzten, waren einsatzstärker und bissiger. Nur die ersten zehn Minuten war der FSV tonangebend und gefährlich. Mehr als ein Pfostenkopfball (7.) von Martin Kuchling sprang aber nicht heraus.Bernau war zwar auch danach mehr im Ballbesitz, ließ aber die Durchschlagskraft vermissen. Schönow schloss einen Konter nach einem Stellungsfehler der Bernauer Abwehr abgezockt durch Krüger ab- die Halbzeitführung. Im zweiten Abschnitt wollten es die Hussitenstädter wissen. So wechselte Trainer Tino Hennig in der 60. Spielminute gleich drei Spieler ein, um frischen Schwung in die Offensive zu bringen. Krüger, der die Bernauer Defensive trotz Übergewicht schwer beschäftigte, sorgte mit seinem zweiten Treffer nur eine Minute danach für ein kurzes Entsetzen bei den Gästen. Das Bernau nicht aufgab und weiter auf den Anschlusstreffer drängte spricht für die Moral des Teams. Die Schönower verloren zudem wegen Foulspiel in der 72. Minute ihren rechten Manndecker und erwehrten sich der zahlreichen Standards mit großer Kampfkraft. Der FSV warf alles nach vorn hatte aber nur zwei passable Schusschancen durch Danilo Bahn und Christian Schlender. Auf der anderen Seite schoss Krüger einen Freistoss an den Pfosten, ehe Stein fast ohne Gegenwehr einen 25 Meter Flachschuss unhaltbar versenkte und damit den Endstand herstellte.Auf den FSV warten jetzt zwei richtige Knaller. Am kommenden Freitagabend geht es zu Stahl Brandenburg und eine Woche später kommt mit Neuruppin einer der ganz heißen Titelanwärter in den Barnim. Bernau spielte mit: Dehnz, Kuchling, C. Schlender, Kraatz ( Schugk), Will ( Reinhardt), Schubert, P.Schlender, Großer, Dornbusch (Taubenheim), Bahn, Fandrich