Aus dem Wunsch wurde keine Wirklichkeit. Besonders im ersten Abschnitt war der FSV klar unterlegen und agierte wie das Kaninchen vor der Schlange. Nur eine klare Chance von D. Bahn bei Gegentreffern von Göhlke und Hinzer und gute Paraden des Bernauer Keepers M. Dehnz, das war das Fazit.Im zweiten Abschnitt Bernau wesentlich besser mit Chancen. Neuruppin abgezockter und mit Doppelschlag Hinzer 73. / Stölke 75. zum Endstand.Dienstag zählts im Abstiegskampf bei Marienwerder! MOZ 30.3.09Favorit setzt sich klar durchDer FSV hat das Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Neuruppin verdient verloren. Die Gäste bewiesen über weite Strecken der Partie, dass Sie ein ganz heißer Titelaspirant sind. FSV Trainer wünschte nach dem Spiel schon Viel Glück in der Brandenburgliga!Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Neuruppiner klar tonangebend. Durch die guten Heimspielergebnisse des FSV gewarnt, kauften Sie den Hussitenstädtern von Beginn an den Schneid ab. Mit Tempo, Technik und Cleverness erarbeitete sich der MSV gleich drei gute Chancen. Bernau hatte zuviel Respekt und agierte mitunter wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange. Ergebnis der Überlegenheit waren die Treffer zum 0:1 (22.) durch Hannes Göhlke, der eine Flanke gekonnt annahm und vollendete, sowie das 0:2 (28.) durch den Torschützenbesten der Landesliga Enrico Hinzer, der eine Unstimmigkeit nach einem Einwurf mit gekonntem Lupfer abschloss. Die Einheimischen hatte zwar eine Reihe von Ecken und weiten Einwürfen durch Martin Will, blieben dabei aber zu einfallslos und zu ungefährlich. Zu allem Überfluss musste kurz vor der Pause Abwehrchef Daniel Langrock verletzungsbedingt den Platz verlassen. So blieb die sehr gute Torchance, die Danilo Bahn (40.) nach Vorarbeit von Philipp Schlender hatte, das Highlight aus FSV Sicht.Der zweite Abschnitt verlief optisch besser für die Niederbarnimer. Zielstrebig wurde der Gästestrafraum gesucht, der Ball lief schneller und genauer und es ergaben sich Gelegenheiten. Zuerst zwang P. Schlender Gästekeeper Fraufarth mit einem Freistoßhammer zur Parade und später war Kai Fandrich zweimal in guter Schussposition. Der Treffer wollte trotz aller Bemühungen nicht gelingen, und so legten die starken Neuruppiner Stürmer noch einmal nach. Mit einem Doppelschlag (73./ 74.) machten Hinzer und Stölke den Endstand perfekt. Der Rest des insgesamt tempo- und zweikampfreichen Spiels war dann nur noch auslaufen.Der FSV, dem nun mit dem verletzten Langrock auch noch der in der Trainingswoche verletzte Jan Großer fehlt, muss am Dienstag nach Marienwerder. Mit der Einstellung und dem Vermögen der zweiten Halbzeit und größerer Offensivkraft muss dort zu Werke gegangen werden, um gut abzuschneiden. Bernau mit: Dehnz, Schugk, Langrock ( Taubenheim), Kraatz, Will ( Kuchling), C. Schlender, Fandrich, P. Schlender, Reinhard ( Schubert), Dornbusch, BahnZuschauer: 136Schiedsrichter: Torsten Günther